Angekommen in Rom und nun allein

Es ist unser jährlicher Geburtstagsurlaub. Wir sind gut angekommen in Rom, mussten aber etwas auf den Bus warten. Hätte mich ja darum kümmern können, aber warum muss ich eigentlich immer alles machen? Manchmal sollen das halt auch die anderen machen. Rom ist eine schöne Stadt, zumindest von dem was ich bisher gesehen habe. Durch die Architektur und die vielen alten Gebäude versprüht es seinen ganz eigenen Charme. Aber auch hier merkt man, dass die Stadt lebt. Überall Graffities, nicht aufhörender Verkehr und überall Müll. Gar nicht so anders als Berlin. Wir sind nach dem wir unsere Zimmer bezogen haben und uns eine Ruhepause gönnten, noch etwas spazieren gewesen. Haben etwas gegessen und dann wieder nach Hause nach einem kurzem Abstecher in den Supermercato. Dann bin ich nur einmal nicht kurz im Raum und schon ist die Tür zu. Für mich heißen geschlossene Türen, hier darf ich nicht rein außer jemand sagt es mir anders. Ich habe noch etwas die Tür angeschaut, aber nichts. Ich stehe allein hier.

Für mich heißt Urlaub machen in erster Linie Zeit mit anderen zu verbringen und nicht allein zu sein. Im normalen Alltag bin ich genug allein. Hier sollte ich von Freunden umgeben sein, doch Fehlanzeige. Doch wieder nur Berlin. Mal sehen wie der Tag morgen wird, so wie meine Erfahrungen sind, dann aber doch nicht anders.

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